Camps und Lodges

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Wenn Sie Ihre Botswana-Reise gerne individuell zusammenstellen, möchten wir Ihnen hier einige der schönsten und interessantesten Camps und Lodges dieses Landes vorstellen, die Unterbringungen in festerrichteten Zelthäusern (= Tented Camps) oder in Chalets bieten. Alle Lodges haben private Badezimmer mit Dusche und Toilette. Der Standard und Komfort ist hoch und die limitierte Gästezahl sichert die Exklusivität Ihres Aufenthaltes. Es wird vor allem darauf geachtet, dass die Beeinträchtigung der Natur sehr gering gehalten wird. Da die Landschaften im Delta und den angrenzenden Regionen sehr unterschiedlich sind, ist es ratsam, mindestens zwei Camps/Lodges zu kombinieren. Die Pirschfahrten werden, der Hitze wegen, in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag durchgeführt. Camps, die außerhalb der Nationalparks gelegen sind, bieten auch Nachtfahrten und Fuß-Safaris an.

Okavango Delta
Das Zentrum des Okavango Deltas ist ein Gebiet, in dem es ganzjährig Wasser gibt. Ruhige Lagunen und schnell fließende Wasser der Flüsse und Kanäle bilden den Lebensraum für eine vielfältige, dem Wasser angepasste Tierwelt. Hier finden Sie die Camps und Lodges für die 'Wasseraktivitäten', das heißt, auf Ihren Pirschfahrten erforschen Sie die Lagunen und Inseln des Deltas hauptsächlich per Boot oder Mokoro (Einbaum) und konzentrieren sich vor allem auf die Wasser- und Vogelwelt des Deltas.

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Moremi Game Reserve
Das Moremi Game Reserve und seine angrenzenden privaten Naturschutzgebiete beherbergen Camps mit Schwerpunkt auf 'Landaktivitäten'. Geprägt vom Wechsel zwischen Hoch- und Niedrigwasser und teilweiser Trockenheit ist dieses Gebiet einer ständigen Veränderung unterworfen. Übersetzt bedeutet Moremi ‘wo Delta und Land sich treffen’. Und dort findet man dann auch Camps, die sowohl Safaris im Geländewagen als auch Bootstouren durchführen. Angrenzend an die Sümpfe und Marschlandschaften des Deltas erstrecken sich weitläufige, von verstreuten Akazien und Ilala Palmen unterbrochene Savannen. Hier haben Sie Gelegenheit, Afrikas Großwild auch zu Fuß auf die Spur zu kommen, natürlich geführt von erfahrenen Guides.

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Savuti und Linyanti
Nordöstlich vom Okavango Delta liegt das Gebiet des Savuti Channel im Chobe National Park. Früher gab es hier einen Fluss, der ein üppiges Marschland entstehen ließ. Vor Jahrzehnten trocknete der Fluss weitgehend aus. Hier trifft man auf den Selinda Spillway, einen Wasserweg, der sich durch die trockene Landschaft zieht und das Okavango Delta im Westen mit den Feuchtgebieten des Linyanti und Kwando verbindet - ein Magnet für die Tierwelt. Und ein Kuriosum in sich, denn das Gebiet ist so flach, dass das Wasser sogar in zwei Richtungen fließen kann - abhängig vom Stand des jeweiligen Wasserspiegels. 2009 haben sich die beiden 'Wasserströme' seit fast 30 Jahren zum ersten Mal wieder vereinigt. Der letzte Kilometer dieser aufregenden Wiedervereinigung dauerte fast einen Monat, denn das Wasser musste bergan über einen leichten Grat.
Der südliche Teil des Savuti-Gebietes besteht aus weiten offenen Graslandschaften, die große Tierherden anziehen. Und wo immer es diese großen Herden gibt, findet man natürlich auch eine Vielzahl von Raubtieren. Der nördliche Teil zum Linyanti Fluss hin, westlich des Chobe Nationalparks, verfügt wieder über mehr Wasser und demzufolge ändert sich auch die Vegetation. Dem Besucher ermöglicht diese Gegend fantastische Tierbeobachtungen in einer zum Okavango Delta so unterschiedlichen Landschaft, in der auch viele bekannte Tierfilme gedreht wurden. Auf den Pirschfahrten im offenen Geländewagen bekommt man einen sehr guten Eindruck von der wechselnden Szenerie.

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Chobe National Park
Im Nordosten Botswanas befindet sich der Chobe National Park. Hier wird die Landschaft dominiert durch den Chobe Fluss, der die Grenze zu Namibia und Zambia bildet. Dieses Dreiländereck ist das Ende des so genannten 'Caprivi Streifens'. Am bekanntesten ist der Chobe National Park wahrscheinlich für seine riesigen Elefantenherden. Besonders beeindruckend ist es, wenn die grauen Riesen abends zum Trinken und Baden an den Fluss kommen. Dieser Anblick in Verbindung mit den fast schon legendären Sonnenuntergängen am Chobe - ein unvergessliches Erlebnis! Natürlich werden auch hier Pirschfahrten im Geländewagen unternommen. Abends macht man meist eine Bootstour zum Sonnenuntergang.

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Makgadikgadi National Park
Den totalen Kontrast zur Üppigkeit des Okavango Deltas findet man im Gebiet des Makgadikgadi National Park. Die riesigen Salzpfannen sind Überbleibsel eines bis zu 80000 km² großen Sees, der nach Erdverschiebungen und einem dramatischen Klimawechsel vor etwa 16000 Jahren langsam austrocknete. Hier kann man die Wüste und die Ökologie der Salzpfannen verstehen lernen: ihre Entstehungsgeschichte, die Besiedlung in der Steinzeit, deren Zeugnisse man auf Schritt und Tritt vorfindet, und auch die jüngere Vergangenheit. Die Salt Pans in ihrer Gesamtheit bedecken eine Fläche von der Größe der Schweiz und bergen noch viele Geheimnisse. Eines dieser Mysterien ist die Anziehungskraft auf Tausende Flamingos, die bei guten Regenfällen, wenn sich die Pfannen mit Wasser füllen, hierher zum Brüten kommen.

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Central Kalahari
Das größte und einsamste Naturschutzgebiet im südlichen Afrika ist das Central Kalahari Game Reserve im Zentrum Botswanas. Es wurde eingerichtet, um die ursprüngliche Lebensweise der nomadisierenden Buschleute oder „San“ zu erhalten und zu schützen. In den letzten Jahren wurde der nördliche Teil des Schutzgebiets für den Tourismus geöffnet. Es bietet Landschaften von unendlicher Weite und Einsamkeit. Das „Deception Valley“ wurde durch den Bestseller „The Cry of the Kalahari“ weltberühmt. In der Regenzeit von Dezember bis März verwandelt sich das trockene Grasland in ein üppiges Paradies und zieht eine Migration (Tierwanderung) von bis zu 30000 Zebras.

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