
Victoria Falls
Wo der Sambesi in donnernder Kraft in die Tiefe stürzt und eines der größten Naturschauspiele der Erde die Grenze zwischen Himmel, Wasser und Wildnis verschwimmen lässt.
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Die Bühne eines Naturwunders
Im äußersten Nordwesten Zimbabwes liegt eine Region, deren Name seit Generationen für Abenteuer und die Urgewalt Afrikas steht. Die Victoria Falls (Mosi-oa-Tunya, "der Rauch, der donnert") zählen mit rund 108 Metern Fallhöhe und einer Breite von etwa 1,7 Kilometern zum größten zusammenhängenden Wasservorhang der Erde und sind seit 1989 UNESCO-Weltnaturerbe sowie eines der Sieben Naturwunder der Welt. Schon bei der Ankunft liegt ein feiner Wasserschleier in der Luft, während Regenbögen über den Basaltschluchten schweben. Die Stadt Victoria Falls verbindet kolonialen Charme, exklusive Lodges und unmittelbaren Zugang zu dieser monumentalen Landschaft.
Exklusive Perspektiven auf die Victoriafälle
Der Victoria Falls National Park schützt die spektakulärsten Aussichtspunkte auf das Naturschauspiel. Von privaten Helikopterflügen über die Schlucht über Sundowner-Cruises auf dem Sambesi bis zum berühmten Devil's Pool an der Kante der Fälle in der Trockenzeit eröffnet die Region außergewöhnliche Perspektiven. Entlang des Flusses begegnen Besuchern Elefanten, Flusspferde und Krokodile. Exklusive Lodges am Sambesi-Ufer zählen zu den renommiertesten Adressen des südlichen Afrikas – besonders in den Abendstunden, wenn die untergehende Sonne den Fluss in goldenes Licht taucht.
Der perfekte Auftakt oder Abschluss einer Safari
Victoria Falls lässt sich ganzjährig bereisen. Die Monate Februar bis Mai bringen die maximale Wassermenge und die eindrucksvollsten Gischtwolken – bei sehr hohem Wasserstand kann die Sicht auf die Fälle selbst allerdings zeitweise eingeschränkt sein. Von August bis Dezember sinkt der Wasserstand, dafür verbessern sich die Bedingungen für Bootsfahrten, Fotografie und den Devil's Pool. Für ein intensives Erlebnis empfehlen sich zwei bis drei Nächte. Victoria Falls lässt sich ideal mit Safaris im Hwange-Nationalpark, im Mana-Pools-Nationalpark oder – dank des gemeinsamen KAZA-Univisa – mit einem Abstecher auf die sambische Flussseite oder nach Botswana (Chobe-Nationalpark) verbinden.
Was Sie über Victoria Falls wissen sollten
Beide Länder haben Zugang zu den Victoria Falls, die Perspektiven unterscheiden sich jedoch deutlich. Von der zimbabwischen Seite aus sieht man rund 75 % der Fallfront und hat den besten Frontalblick auf das Wasserschauspiel, während die sambische Seite näher am Wasser liegt und Zugang zum Devil's Pool bietet. Mit dem KAZA-Univisa lassen sich beide Seiten unkompliziert an einem Tag besuchen.
Der Victoria Falls Airport (VFA) wird direkt aus Johannesburg, Kapstadt und weiteren afrikanischen Drehkreuzen angeflogen und liegt nur rund 20 Fahrminuten von der Stadt und den Fällen entfernt. Von dort ist auch die Weiterreise per Charterflug zu den Nationalparks Hwange oder Mana Pools unkompliziert möglich.
Die maximale Wassermenge fließt zwischen Februar und Mai, wenn die Gischtwolken kilometerweit sichtbar sind – allerdings kann die dichte Gischt die direkte Sicht auf den Wasserfall selbst einschränken. Für eine klare Sicht bei gleichzeitig noch beeindruckender Wassermenge eignen sich die Monate Juni bis August besonders gut.
Der Devil's Pool, ein natürliches Felsbecken direkt an der Kante der Fälle, ist ausschließlich von der sambischen Seite und nur während der Trockenzeit (etwa August bis Januar) bei niedrigem Wasserstand zugänglich. Der Besuch erfolgt mit lokalen Guides und erfordert einen kurzen Fußweg bzw. eine kurze Bootsfahrt zur Livingstone Island.
