
Samburu National Reserve & Matthews Range
Heimat der Northern Five, heilige Berge der Samburu und Kenias
abgeschiedenstes Wildnisrevier – für alle, die echte Ursprünglichkeit suchen.
Unsere Auswahl
Hotels & Lodges in Samburu National Reserve & Matthews Range
Handverlesene Unterkünfte für Ihren Aufenthalt in Samburu National Reserve & Matthews Range .
Das ursprüngliche Afrika des Nordens
Fernab der bekannten Safari-Routen der Masai Mara entfaltet sich im Norden Kenias eine Landschaft von außergewöhnlicher Schönheit. Das Samburu National Reserve liegt auf einer Höhe von 800 bis 1.200 Metern in direkter Nachbarschaft zu den Schutzgebieten Buffalo Springs und Shaba – zusammen bilden sie ein zusammenhängendes Ökosystem, das mit einem gemeinsamen Eintritt bereist werden kann. Der Ewaso Nyiro, Lebensader des trockenen Nordens, zieht sich als grünes Band durch rote Erde, Akazienwälder und Dornbuschsavanne und lockt große Elefantenherden, Nilkrokodile und Nilpferde an seine Ufer. Als dramatische Kulisse erhebt sich der Mount Ololokwe – der heilige Berg der Samburu – aus der Ebene, ein gewaltiger Sandsteintafelberg, auf den geführte Wanderungen mit Samburu-Kriegern möglich sind. Noch abgeschiedener und höher liegt die Matthews Range mit dem Loroghi-Gebirge und dem Gipfel Poror auf 2.580 Metern: ein dicht bewaldetes Bergmassiv, in dem Elefanten, Büffel und Leoparden ungestört wandern und das nur eine Handvoll Camps erschlossen hat.
Das Samburu-Volk, ein nilotisches Hirtenvolk mit enger kultureller Verwandtschaft zu den Massai, lebt seit Generationen in dieser Landschaft und versteht sie wie kein anderes. Begegnungen mit Samburu-Kriegern gehören zu den prägendsten Erlebnissen Nordkenias – authentisch, auf Augenhöhe und weit entfernt von touristischen Inszenierungen.
Exklusive Safaris in privaten Conservancies
Was Samburu von fast allen anderen Kenia-Regionen unterscheidet, ist seine Tierwelt: Während die klassischen Parks südlich des Äquators von Masai-Giraffen, Steppenzebras und Ostafrika-Straußen dominiert werden, beheimatet Samburu fünf Arten, die ausschließlich nördlich des Äquators vorkommen – die sogenannten Northern Five: Grevy-Zebra (das größte Zebra der Welt), Netzgiraffe, Gerenuk (Giraffengazelle), Beisa-Oryx und Somalischer Strauß. Hinzu kommen Löwen, Leoparden, Geparden, große Elefantenherden und über 350 Vogelarten.
Die exklusivsten Erlebnisse finden in den privaten Conservancies rund um das Reservat statt. Kalama, West Gate und Namunyak ermöglichen Nachtpirschfahrten, geführte Walking Safaris und tiefe kulturelle Begegnungen, die im staatlichen Nationalpark nicht möglich sind. In Namunyak befindet sich zudem das Reteti Elephant Sanctuary – das weltweit erste von einer lokalen Gemeinschaft betriebene Elefantenwaisenhaus, in dem verwaiste Elefantenkälber aufgepäppelt und in die Wildnis zurückgeführt werden. Ikonische Lodges wie Elephant Bedroom Camp direkt am Ewaso Nyiro, Sasaab mit seiner maurisch inspirierten Architektur und weitem Blick über das Reservat sowie das abgeschiedene Kitich Camp in der Matthews Range verbinden maximale Privatsphäre mit außergewöhnlichem Naturerleben.
Perfekt für Safari-Kenner und Wiederholungsreisende
Samburu und die Matthews Range sind ganzjährig bereisbar. Die Hauptsaison läuft von Juni bis Oktober sowie Dezember bis März: trockene Vegetation, gute Sichtverhältnisse, Tiere konzentrieren sich am Ewaso Nyiro. Während der kurzen Regenzeiten (Oktober/November, März/April) können einzelne Pisten schwer befahrbar werden – die Landschaft zeigt sich dann jedoch von ihrer grünsten Seite, und die Vogelwelt erreicht ihre größte Dichte. Tagsüber werden Temperaturen von bis zu 30 °C erreicht, morgens bei frühen Pirschfahrten ist warme Kleidung empfehlenswert.
Ab Wilson Airport in Nairobi beträgt die Flugzeit zum parkeignen Airstrip rund 45 Minuten. Für ein intensives Erlebnis empfehlen sich mindestens drei Nächte in Samburu und, wenn möglich, zwei weitere Nächte in der Matthews Range. Per Direktflug lässt sich die Region hervorragend mit Laikipia, der Masai Mara oder Kenias Küste kombinieren. Für viele erfahrene Afrika-Reisende gehört Nordkenia zu den letzten echten Safari-Geheimnissen des Kontinents – exklusiv, kulturell tief und von einer Wildnis geprägt, die ihresgleichen sucht.
Was Sie über Samburu National Reserve und Matthews Range wissen sollten
Die „Northern Five" sind fünf Tierarten, die ausschließlich in den ariden Regionen nördlich des Äquators leben und damit in keinem anderen kenianischen Nationalpark in dieser Kombination anzutreffen sind: das Grevy-Zebra (das größte Zebra der Welt, mit engen kreisförmigen Streifen), die Netzgiraffe (erkennbar am leuchtend orangefarbenen Netzmuster), der Gerenuk (eine Gazelle mit ungewöhnlich langem Hals, die aufrecht auf den Hinterbeinen nach Blättern greift), die Beisa-Oryx und der Somalische Strauß (mit blaugrauem Hals beim Männchen). Wer diese Tierarten in freier Wildbahn sehen möchte, muss nach Samburu – es gibt dafür keinen Ersatz.
Samburu kann ganzjährig bereist werden. Die beste Zeit für Wildtierbeobachtungen sind die Trockenzeiten von Juni bis Oktober sowie Dezember bis März: Die Vegetation ist offen, Tiere versammeln sich am Ewaso Nyiro, und die Pisten sind gut befahrbar. Die kurzen Regenzeiten im Oktober/November und März/April machen einzelne Wege schwierig, bringen dafür aber frisches Grün und eine herausragende Vogelwelt mit über 350 Arten. Tagsüber ist es mit bis zu 30 °C warm, die frühen Morgenpirschfahrten können überraschend kühl sein – warme Kleidung gehört ins Gepäck.
Beide Gebiete liegen im Norden Kenias, sind aber sehr verschieden. Das Samburu National Reserve (zusammen mit Buffalo Springs und Shaba) ist die klassische Safari-Destination: offene Savannen, roter Boden, der Ewaso Nyiro als Tiertränke, gut erschlossene Camps. Die Matthews Range (Loroghi Hills) ist das Gegenteil: dichter Bergwald, kaum Straßen, nur eine Handvoll Camps – darunter das legendäre Kitich Camp –, und eine Tierwelt, die ohne Fahrzeug zu Fuß erlebt werden kann. Wer Zeit hat, kombiniert beide: Samburu für Tiervielfalt und Komfort, Matthews Range für Abgeschiedenheit und Abenteuer.
Der schnellste Weg führt per Buschflugzeug ab Wilson Airport in Nairobi – die Flugzeit beträgt rund 45 Minuten. Der Airstrip liegt 9 km südöstlich des Haupteingangs, von dort holt die Lodge ab. Mit dem Auto ist Samburu von Nairobi über die gut ausgebaute A2 in ca. 4 bis 5 Stunden erreichbar – eine Option für Selbstfahrer oder bei Kombinationen mit Laikipia. Direktflüge verbinden Samburu außerdem mit der Masai Mara, Laikipia und der Küste, sodass die Region als erste, mittlere oder letzte Station einer mehrteiligen Kenia-Reise eingeplant werden kann.
