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Zebras im Nairobi National Park mit der Skyline von Nairobi im Hintergrund – einzigartiger Kontrast zwischen afrikanischer Wildnis und moderner Großstadt.
Kenia Reiseregionen

Nairobi

Afrikas einzige Hauptstadt mit eigenem Nationalpark: Löwen vor der Skyline, Rothschild-Giraffen zum Frühstück und der perfekte Auftakt Ihrer Kenia-Safari.

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Nairobi – Das kosmopolitische Tor zu Ostafrika

Nairobi ist weit mehr als ein Zwischenstopp. Die Hauptstadt Kenias liegt auf 1.670 Metern Höhe im zentralen Hochland und zählt mit über 4,5 Millionen Einwohnern zu den bedeutendsten Metropolen Afrikas. 1899 als Eisenbahnstation gegründet, hat sich die Stadt zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum Ostafrikas entwickelt – und zu einem der außergewöhnlichsten Safari-Startpunkte der Welt.
Was Nairobi einzigartig macht: Keine andere Großstadt besitzt einen Nationalpark, in dem Löwen, Nashörner, Leoparden, Büffel und über 400 Vogelarten nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt leben. Der Nairobi National Park umfasst 117 km² offene Savanne, durch die Giraffen und Zebras vor der glitzernden Skyline ziehen – ein Bild, das es nirgendwo sonst auf der Erde gibt.

Giraffen, Elefanten und das Erbe von Karen Blixen

Das Giraffe Centre im Stadtteil Langata ermöglicht hautnahe Begegnungen mit den seltenen Rothschild-Giraffen, von denen weltweit nur noch etwa 1.600 Exemplare existieren. Nur wenige Minuten entfernt liegt das David Sheldrick Wildlife Trust Elephant Orphanage, wo verwaiste Elefantenbabys aufgezogen und auf ihre Auswilderung vorbereitet werden – ein Besuch zwischen 11 und 12 Uhr gehört zu den bewegendsten Erlebnissen einer Kenia-Reise.
Im grünen Villenviertel Karen – benannt nach der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen – führt das ehemalige Wohnhaus heute als Karen Blixen Museum durch die Kolonialgeschichte Kenias. Hier, am Fuße der Ngong Hills, entstand ihr Weltbestseller „Jenseits von Afrika". Boutique-Hotels wie das legendäre Giraffe Manor, wo Rothschild-Giraffen ihren Kopf durch die Frühstücksfenster strecken, machen Nairobi zu einem Reiseziel, das weit über einen bloßen Stopover hinausgeht.

Der perfekte Auftakt Ihrer Kenia-Safari

Nairobi eignet sich ganzjährig als Reiseziel. Die angenehmsten Temperaturen (20–25 °C tagsüber) herrschen in den Trockenzeiten von Januar bis März sowie Juni bis Oktober. Für ein entspanntes Ankommen und die wichtigsten Highlights empfehlen wir ein bis zwei Nächte vor oder nach Ihrer Safari.
Der internationale Jomo Kenyatta Airport (NBO) verbindet Nairobi täglich mit Frankfurt, Amsterdam und London. Vom kleineren Wilson Airport starten die Buschflugzeuge zu den Safari-Gebieten: Die Masai Mara erreichen Sie in nur 45 Flugminuten, Amboseli mit Blick auf den Kilimandscharo in 30 Minuten, das wildreiche Samburu in einer Stunde und die privaten Conservancies von Laikipia in 40 Minuten.
Die Kombination aus urbanem Komfort, kolonialem Erbe und unmittelbarer Wildnis macht Nairobi zu einem der außergewöhnlichsten Startpunkte für exklusive Fly-In-Safaris durch Ostafrika.

Was Sie über Nairobi wissen sollten

Für die wichtigsten Highlights – Nairobi National Park, Giraffe Centre und David Sheldrick Elephant Orphanage – genügen ein bis zwei Nächte. Wer das Karen Blixen Museum, das Nationalmuseum und die Kunstszene im Viertel Westlands erkunden möchte, plant idealerweise zwei bis drei Nächte ein. Viele Reisende nutzen Nairobi als entspannten Auftakt oder Abschluss ihrer Safari, um den Jetlag auszugleichen und erste Tierbegegnungen zu erleben.

Der 117 km² große Nairobi National Park beheimatet vier der Big Five: Löwen, Leoparden, Büffel und – mit über 50 Tieren – eine der erfolgreichsten Nashornpopulationen Kenias. Elefanten fehlen dauerhaft, können aber gelegentlich durchziehen. Daneben leben Giraffen, Zebras, Gnus, Flusspferde, Krokodile und über 400 Vogelarten im Park. Das Besondere: Die Tiere bewegen sich frei vor der Skyline der Millionenmetropole – ein weltweit einzigartiges Fotomotiv.

Nairobi ist der ideale Safari-Hub Ostafrikas. Vom Wilson Airport starten täglich Buschflüge in alle bedeutenden Schutzgebiete: Die Masai Mara erreichen Sie in 45 Minuten, Amboseli in 30 Minuten, Samburu in einer Stunde. Auch für Selbstfahrer-Routen und geführte Overland-Safaris ist Nairobi der logische Startpunkt. Internationale Flüge landen am Jomo Kenyatta Airport (NBO), der nur 20 Fahrminuten vom Wilson Airport entfernt liegt.

Nairobi liegt auf 1.670 m Höhe und bietet ganzjährig angenehme Temperaturen zwischen 10 °C nachts und 25 °C tagsüber. Die beste Reisezeit sind die Trockenperioden von Januar bis März sowie Juni bis Oktober, wenn weniger Regen fällt und die Tierbeobachtung im Nairobi National Park optimal ist. Die „große Regenzeit" (April–Mai) und „kleine Regenzeit" (November) bringen kurze, heftige Schauer, machen die Stadt aber auch besonders grün.

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