Tanzania

Beho Beho

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Beho Beho zählt zu den besonderen Camps in Afrika und auch zu den ältesten. Schon über 40 Jahre steht es für den Inbegriff von Safari-Erlebnis, natürlich mit modernem Komfort. Beho Beho bedeutet ‚leichte Brise‘ und war das erste Camp im Reservat. Mit dem Wissen der damaligen Jäger um die besten Plätze wurde es im Zentrum des Geschehens errichtet, in der kühleren Hügellandschaft nahe dem Beho Beho River.
Die geräumigen, mit Palmblättern gedeckten Steinchalets oder Bandas sind ein komfortabler Rückzugsort nach einer Safari mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Durch die offene Bauweise wird jeder Luftzug eingefangen, unterstützt von einigen Deckenventilatoren - ein nicht zu verachtender Vorteil so nahe am Äquator. Das Gefühl der Weite wird noch verstärkt durch die Bauweise, denn die Suiten haben keine Frontwände oder Fenster sondern sind offen zur Veranda hin. Für etwas ängstlichere Gäste, die nicht nur mit einem Moskitonetz zwischen sich und dem ‚Draußen‘ schlafen möchten, können die Chalets mit Zeltwänden verschlossen werden. Von der Veranda aus hat man einen der imposantesten Ausblicke in Afrika auf eine unberührte Wildnis, gesprenkelt mit Tieren -  und ein Teleskop zur näheren Beobachtung.

Die Inneneinrichtung der Bandas wird dominiert von großen, bequemen Sesseln, einem riesigen Bett, einem Zanzibari Tagesbett, bestens geeignet für die Siesta, wenn es zu heiß ist für eine Pirschfahrt, sowie Terrassenmöbel, in die man eher versinkt, als auf ihnen zu sitzen. Ein separater Ankleideraum bietet viel Platz zum Auspacken - auch ein Safe ist vorhanden. Es geht weiter in ein geräumiges Badezimmer mit zwei Handwaschbecken, Toilette und einer großen open-air Dusche mit Ausblick auf die umgebende Wildnis.   alle nötigen Toilettenartikel, Bademäntel und ein Föhn sind vorhanden.

Das Haupthaus ist ebenfalls offen und ohne Wände errichtet und ermöglicht so die besten Ausblicke auf die Tierwelt. Die Mahlzeiten werden an unterschiedlichen Plätzen eingenommen. Zum Erfrischen zwischen den Pirschfahrten und Wanderungen lockt der Pool - natürlich mit ‚View‘.
Wer besonderen Wert auf Privatsphäre legt, hat mit Bailey’s Banda den richtigen Ort für seine Safari gefunden. Die Villa liegt auf einem Hügel oberhalb des Hauptcamps und verfügt über zwei geräumige Schlafzimmer mit privaten Bädern. Auch hier ist die Bauweise offen und luftig, es gibt viel Platz zum Entspannen und einen kleinen Pool mit Sonnendeck. Die Exkursionen werden auf privater Basis unternommen, so ist die Abgeschiedenheit auch hier garantiert.



Gästen, die mindestens vier Nächte in Beho Beho bleiben, steht eine besondere Erfahrung offen: das Tree House. Das Abenteuer beginnt am Nachmittag mit einer etwa zweistündigen Wanderung vom Hauptcamp aus in Begleitung eines bewaffneten Führers. Das Tree House ist nicht vergleichbar mit einem ‚normalen Sleep out‘, denn das Bett ist hoch in einem gigantischen Leadwood Tree oberhalb eines trockenen Flussbettes errichtet. Man hat die Wahl, nur unter einem Moskitonetz zu schlafen oder in einer Art Zeltpavillon. Das bequeme Doppelbett mit feiner Wäsche hat Räder und kann dann je nach Wunsch nach draußen oder drinnen gefahren werden. Auch ein Badezimmer ist vorhanden. Das Dinner wird am Lagerfeuer auf einer nahen Lichtung eingenommen, natürlich immer unter dem Schutz des erfahrenen Guide. Ein wahres Afrika-Abenteuer!

Von Beho Beho aus kann man eine vielfältige Biodiversität erkunden, von den Galeriewäldern an den Flüssen, den Miombo Wäldern und Savannen bis hin zu den Seenregionen von Tagalala und Mwanze. Die Spezialität von Beho Beho sind Fuß-Safaris unter der Leitung erfahrener Guides, die frühmorgens starten und von einer bis zu drei Stunden dauern - gekrönt wird das Erlebnis dann von einem Buschfrühstück an einem schattigen Plätzchen oder nach der Rückfahrt zum Camp von einem üppigen Brunch. Die Wanderungen am Nachmittag führen entlang des nahen Flusses oder durch die Reste der noch existierenden Schützengräben des Ersten Weltkrieges hin zum Treffpunkt mit dem Geländewagen - und dem dort wartenden Sundowner Drink. Auch Pirschfahrten im offenen Geländewagen zu weiter entfernt gelegenen Gebieten des Wildschutzgebietes werden unternommen, oft kombiniert mit einer Bootstour auf dem Lake Tagalala.

Aber eigentlich ist es nicht einmal nötig, das Camp zu verlassen, um aufregende Tierbeobachtungen zu machen, denn es ist immer etwas los rund um Beho Beho. Durch das Gebiet ziehen sich uralte Pfade der hier lebenden Tiere, die erstaunlich unbeeindruckt sind von der menschlichen Präsenz.

Der wichtigste Bestandteil einer Safari bei Beho Beho sind die Guides, die zu den besten in diesem Teil Afrikas zählen. Und da erfahrungsgemäß jeder sein Spezialgebiet und seine besondere Neigung hat, werden die Gäste hier je nach Aktivität mit verschiedenen Guides unterwegs sein.

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