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Landschaft des Volcanoes National Park in Ruanda mit Blick auf die Virunga-Vulkane und fruchtbare Felder am Fuß der Berge.
Ruanda Reiseregionen

Volcanoes National Park

Wo Nebel über den Virunga-Vulkanen tanzt und die Begegnung mit Berggorillas zu einem der bewegendsten Naturerlebnisse unserer Zeit wird.

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Im Reich der Virunga-Vulkane

Im Nordwesten Ruandas erhebt sich eine Landschaft, die zu den eindrucksvollsten Afrikas zählt. Der Volcanoes National Park schützt den ruandischen Teil der legendären Virunga-Bergkette und umfasst fünf der acht Virunga-Vulkane: Karisimbi (4.507 m, höchster Gipfel), Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo. Dichte Bambusforeste auf über 2.500 Metern Höhe, moosbedeckte Bergregenwälder und dramatische Vulkanhänge schaffen eine Kulisse, die häufig in Nebel gehüllt ist und der Region eine beinahe mystische Atmosphäre verleiht. Als ältestes Schutzgebiet Afrikas – gegründet 1925 als Teil des damaligen Albert-Nationalparks – blickt das Reservat auf eine fast hundertjährige Naturschutzgeschichte zurück und zählt heute zu den bedeutendsten Biodiversitäts-Hotspots des Kontinents.

Berggorillas und die Geschichte von Dian Fossey

Der Volcanoes National Park ist weltweit berühmt für seine Berggorillas – eine der letzten verbliebenen Populationen dieser faszinierenden Primaten, von denen weniger als 1.100 Individuen existieren. Geführte Gorilla-Trekkings zu habituierten Familiengruppen gehören zu den exklusivsten Wildtiererlebnissen Afrikas: Nur acht Besucher pro Gruppe und Tag dürfen eine Gorilla-Familie für genau eine Stunde begleiten – ein radikal limitiertes, intimes Erlebnis, das nichts mit Massensafari gemein hat.

Internationale Bekanntheit erlangte die Region durch die amerikanische Primatenforscherin Dian Fossey, deren jahrelange Arbeit am Karisoke Research Center maßgeblich zum Schutz der Berggorillas beitrug und durch den Film „Gorillas im Nebel" (1988) weltbekannt wurde. Wanderungen zu ihrem ehemaligen Forschungslager sowie zu ihrem Grab hoch oben am Bisoke-Hang zählen zu den bewegendsten Aktivitäten des Parks. Neben den Gorillas beheimatet der Park seltene Goldmeerkatzen, über 200 Vogelarten und eine außergewöhnliche Hochgebirgspflanzenlandschaft.

Gorilla-Permits, Lodges & Reiseplanung

Die Trekking-Permits für den Volcanoes National Park gehören zu den begehrtesten und teuersten Safari-Permits Afrikas – sie müssen weit im Voraus gesichert werden. Jacana Tours übernimmt die gesamte Permit-Koordination und Routenplanung für Sie.

Die besten Reisezeiten liegen zwischen Juni und September sowie von Dezember bis Februar, wenn die Wege trockener und die Trekking-Bedingungen besonders angenehm sind. Für ein intensives Erlebnis empfehlen sich zwei bis drei Nächte. Exklusive Lodges wie die Bisate Lodge, Sabyinyo Silverback Lodge, Singita Kwitonda Lodge oder One&Only Gorilla's Nest verbinden außergewöhnlichen Komfort mit direkter Nähe zum Park – manche mit Blick direkt auf die Vulkane.

Dank der hervorragenden Infrastruktur Ruandas ist der Volcanoes National Park nach rund zweieinhalb Stunden Fahrzeit von Kigali erreichbar und lässt sich ideal mit dem Akagera National Park oder dem Nyungwe Forest National Park kombinieren.

Was Sie über Volcanoes National Park wissen sollten

Beim Gorilla-Trekking im Volcanoes National Park begleiten Sie eine kleine Gruppe von maximal acht Besuchern und zwei bis drei erfahrene Ranger durch die Bergwälder zu einer habituierten Gorilla-Familie. Die Wanderung kann je nach Aufenthaltsort der Gorillas 30 Minuten bis über vier Stunden dauern. Sobald die Gruppe gefunden ist, haben Sie genau eine Stunde Zeit für die Beobachtung – auf Sichtabstand von etwa sieben Metern. Das gesamte Erlebnis ist radikal limitiert: Pro Familiengruppe wird täglich nur eine Besuchergruppe zugelassen.

Gorilla-Permits werden von der Rwanda Development Board (RDB) ausgegeben und kosten derzeit 1.500 USD pro Person. Da die Anzahl der täglichen Permits streng begrenzt ist und die Nachfrage besonders in der Hochsaison (Juni–September) enorm ist, sollten Permits mindestens sechs bis zwölf Monate im Voraus gebucht werden. Jacana Tours übernimmt die Permit-Buchung, die Koordination mit den Rangern und die gesamte Reiselogistik rund um das Trekking.

Das Gorilla-Trekking im Volcanoes National Park findet auf Höhen zwischen 2.500 und 3.500 Metern statt. Die Wanderung kann körperlich anspruchsvoll sein – je nach Position der Gorillas bedeutet das steiles Gelände, dichtes Unterholz und feuchte Böden. Eine normale Grundfitness und geeignetes Schuhwerk (feste Wanderschuhe) sind Voraussetzung. Für Gäste, die nicht in der Lage sind, die Wanderung zu Fuß zu absolvieren, gibt es die Möglichkeit, von lokalen Trägern in einer Sänfte getragen zu werden.

Berggorillas können auch im Bwindi Impenetrable Forest (Uganda) und im Virunga-Nationalpark (DRK) beobachtet werden. Ruanda bietet jedoch die beste Infrastruktur, die sicherste politische Lage und die komfortabelsten Lodges aller drei Länder. Die Anreise von Kigali ist unkompliziert, die Genehmigungsprozesse sind professionell organisiert, und die Kombination mit Kigali als moderner, sicherer Hauptstadt macht Ruanda zur bevorzugten Wahl für anspruchsvolle Reisende. Dafür sind die Permits mit 1.500 USD pro Person die teuersten der drei Destinationen.

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