
Linyanti, Selinda & Kwando
Drei private Konzessionen, über 300.000 Hektar unberührte Wildnis und durchschnittlich nur 24 Gäste – Linyanti, Selinda und Kwando definieren Safari-Exklusivität in Botswana neu.
Reisen in Linyanti, Selinda & Kwando
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Das unberührte Refugium: Die privaten Konzessionen des Nordens
Nördlich des Okavango Deltas, entlang der Lebensadern von Linyanti- und Kwando-Fluss, erstreckt sich das wohl exklusivste Safari-Gebiet des südlichen Afrikas. Die drei privaten Konzessionen Linyanti, Selinda und Kwando umfassen zusammen über 300.000 Hektar unberührter Wildnis – eine Fläche größer als Luxemburg.
Der entscheidende Unterschied zu staatlichen Nationalparks: Hier gibt es keine Tagesgäste, keine Fahrzeugschlangen an Sichtungen und streng limitierte Gästezahlen. In der gesamten Linyanti-Konzession (etwa 125.000 Hektar) übernachten maximal 32 Gäste gleichzeitig. Das bedeutet: ein Safarifahrzeug auf fast 4.000 Hektar.
Auf den Spuren der Jäger: Afrikas beste Rautiersichtungen
Die Region ist international bekannt als einer der besten Orte weltweit für Afrikanische Wildhunde (Lycaon pictus). Mehrere Rudel mit insgesamt über 100 Individuen durchstreifen die Konzessionen – bei einer globalen Population von nur noch etwa 6.600 Tieren macht das die Linyanti-Region zu einem kritisch wichtigen Schutzgebiet.
Während der Trockenzeit (Mai–Oktober) wandern zudem bis zu 100.000 Elefanten aus dem angrenzenden Chobe-Nationalpark zu den permanenten Wasserquellen des Linyanti- und Kwando-Flusses. Nirgendwo sonst in Afrika lässt sich diese Konzentration so störungsfrei erleben. Löwenrudel mit bis zu 20 Tieren, Leoparden in den Ufergehölzen und große Büffelherden komplettieren das Big-Five-Erlebnis.
Drei Konzessionen, drei Charaktere
• Linyanti-Konzession: Grenzt direkt an den Chobe-Nationalpark. Der Linyanti-Fluss bildet die natürliche Grenze zum namibischen Caprivi-Streifen. Bekannt für Elefantenherden und hervorragende Löwensichtungen.
• Selinda Reserve: Verbindet über den saisonalen Selinda Spillway das Okavango-Delta mit dem Linyanti-System. Besonders vielfältige Landschaft aus Lagunen, Mopane-Wäldern und offenen Flutebenen. Aktivitäten wie Kanufahrten auf dem Spillway möglich.
• Kwando-Konzession: Im Norden gelegen, am 200 Kilometer langen Kwando-Fluss, der in Angola entspringt. Gilt als Geheimtipp für intensive Wildhund-Beobachtungen und bietet einige der ursprünglichsten Camps Botswanas.
Aktivitäten abseits klassischer Pirschfahrten
Anders als in staatlichen Parks erlauben die privaten Konzessionen:
• Nachtpirschfahrten mit Spotlight (Leoparden, Stachelschweine, Erdferkel)
• Walking Safaris mit bewaffneten Guides
• Mokoro-Ausflüge in überfluteten Gebieten (saisonal)
• Off-Road-Fahrten für bessere Tiernähe
Beste Reisezeit & Anreise per Fly-in
Die optimale Reisezeit erstreckt sich von Mai bis Oktober. In dieser Trockenzeit konzentriert sich die Tierwelt an den permanenten Flüssen, die Vegetation ist niedrig und die Sichtbarkeit exzellent. Die Camps sind ausschließlich per Buschflugzeug erreichbar – Flüge ab Maun oder Kasane dauern 30–60 Minuten und bieten bereits spektakuläre Ausblicke auf das Delta.
Die Region fügt sich perfekt in eine kombinierte Fly-in-Safari durch Botswana ein: Starten Sie im wasserreichen Okavango-Delta, erleben Sie die Elefantenherden des Chobe und krönen Sie Ihre Reise mit der Exklusivität von Linyanti, Selinda oder Kwando.
Was Sie über Linyanti, Selinda & Kwando wissen sollten
Alle drei sind private Konzessionen im Norden Botswanas mit ähnlich hoher Tiervielfalt, unterscheiden sich aber in Lage und Charakter: Linyanti grenzt direkt an den Chobe-Nationalpark und bietet die größten Elefantenkonzentrationen. Selinda besticht durch den saisonalen Selinda Spillway, der Wassersafaris ermöglicht. Kwando liegt am gleichnamigen Fluss weiter nördlich und gilt als besonders ursprünglich mit sehr guten Wildhund-Sichtungen. Für eine erste Botswana-Reise empfehlen wir oft Linyanti als Kombination mit Okavango und Chobe.
Die Camps in Linyanti, Selinda und Kwando sind ausschließlich per Kleinflugzeug erreichbar – es gibt keine befahrbaren Straßen für Selbstfahrer. Buschflüge starten ab Maun (ca. 45–60 Minuten) oder Kasane (ca. 30–45 Minuten). Die Flüge sind Teil der Safari-Pakete und bieten bereits grandiose Luftaufnahmen des Okavango-Deltas. Internationale Anreise erfolgt meist über Johannesburg nach Maun oder Kasane.
Die beste Zeit ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober. In diesen Monaten sammeln sich die Tiere an den permanenten Flüssen, die Vegetation ist niedrig und die Sichtungen hervorragend. Juni bis August gelten als absolute Hochsaison für Elefanten und Raubtiere. Die Green Season (November–April) bietet günstigere Preise, Vogelvielfalt und dramatische Gewitterstimmungen, allerdings bei dichterer Vegetation und schwierigeren Straßenverhältnissen.
Die Linyanti-Region beherbergt mehrere Wildhund-Rudel mit zusammen über 100 Individuen – bei einer weltweiten Population von nur etwa 6.600 Tieren eine signifikante Konzentration. Die privaten Konzessionen bieten den Hunden Schutz vor menschlichem Druck, und die strengen Gästelimits (oft nur 2–3 Fahrzeuge in der gesamten Konzession) minimieren Störungen. Besonders in der Denning-Season (Juni–August), wenn die Rudel standorttreuer sind, liegen die Sichtungschancen bei über 80 %.
