Namibia

Klassisches Namibia

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Windhoek - Kalahari - Fish River Canyon - Lüderitz - Namib Wüste - Swakopmund - Damaraland - Etosha Nationalpark - Waterberge - Windhoek

MAP-NA-Gästefarm u. Klassisches NAAuf dieser Tour lernen Sie die Naturschönheiten dieses so reizvollen und vielseitigen Reiselandes kennen. Ihr erfahrener Deutsch sprechender Reiseleiter ist immer bemüht, Ihnen die Besonderheiten dieses Wüstenlandes und seiner Bewohner nahe zu bringen, eines Landes, das von Kontrasten geprägt ist.
Die Unterbringung erfolgt in guten Mittelklassehotels, Lodges, Gästefarmen und den staatlichen Rastlagern der Nationalparks. Die Süd- und Nord-Tour können auch einzeln oder auch mit Anreise ab Deutschland gebucht werden.

1. Tag: Windhoek
Die erste Übernachtung verbringen wir in Windhoek. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Die Hauptstadt Namibias lässt sich gut zu Fuß zu erkunden. Übernachtung im Hotel (ÜF).

2. Tag: Kalahari
Heute beginnt unsere Rundreise. Wir fahren von Windhoek in Richtung Süden über Dordabis nach Gochas durch die wunderschöne Landschaft der Kalahari mit ihren roten Sanddünen, Salz und Lehmpfannen und Kameldornbäumen. Wir wohnen im Kamelruhe Gästehaus oder in der Auob Lodge o.ä. (HP), und starten am Nachmittag zu einer Geländefahrt.

3. Tag: Köcherbaumwald - Keetmanshoop
Entlang des Auob Flusses geht es nach Süden. Ein für Fotografen und Naturliebhaber besonders reizvoller Stopp ist im Köcherbaumwald. Der Köcherbaum ("Kokerboom" in Afrikaans) ist vor allem im heißen und trockenen Süden Namibias heimisch und kann bis zu 9 m hoch und bis zu 300 Jahre alt werden. Er blüht erstmals nach 20 bis 30 Jahren. Der Stamm und die Äste lassen sich leicht aushöhlen und wurden einst von den hier lebenden Buschmännern als Köcher für ihre Pfeile benutzt. Bevor wir unser heutiges Übernachtungsdomizil, das Canyon Roadhouse (Lodge/Village) o.ä. (HP) erreichen, machen wir noch einen kurzen Halt am Naute Damm. 

4. Tag: Fish River Canyon
Heute wartet der Fish River Canyon auf uns - nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte Canyon der Welt. Er zählt zu den größten Naturwundern Afrikas und ist 161 km lang, 27 km breit und seine steilen Felsenwände fallen teilweise abrupt bis zu 550 m vom Plateau in die Tiefe. Von der 25 km langen Aussichtsterrasse am Ostrand hat man einen einmaligen Blick über diesen außergewöhnlichen Canyon. Anschließend fahren wir durch eine "mondähnliche“ faszinierende Wüstenlandschaft mit bizarren Felsformationen“ über Seeheim und Aus weiter nach Lüderitz, wo sich unsere heutige Unterkunft befindet. Übernachtung im Lüderitz Nest Hotel o.ä. (HP).

5. Tag: Lüderitz / Aus
Am Vormittag besichtigen wir zuerst das Geisterstädtchen Kolmanskop, bevor wir am Nachmittag Lüderitz und seine Umgebung auf Besichtigungsfahrten erkunden. Kolmanskop, wo einst die ersten Diamanten des Landes gefunden wurden, befindet sich nur wenige Kilometer außerhalb von Lüderitz. Heute kann man den ehemaligen Wohlstand nur mehr erahnen, denn die meisten der Gebäude sind zerfallen und der Sand liegt teilweise meterhoch in den Räumen.
Lüderitz wurde vom Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz gegründet, der hier in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts seine Handelsniederlassung gegründet hatte. Sie war die erste deutsche Ansiedlung im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. Viele Jugendstilbauten zieren noch heute die Stadt und geben dem Ort einen einmaligen Charme. Nach den Besichtigungsfahrten geht es weiter nach Klein Aus Vista, wo wir im Desert Horse Inn oder im Bahnhhofshotel Aus o.ä. (HP) übernachten.

6. Tag: Südliche Namib
Unsere Fahrt geht durch die Neisip Fläche entlang der roten Dünen des Namibrandes, der Tirasberge und durch die Nubibberge zur Namib Desert Lodge oder zum Namib Naukluft-Soft Adventure Camp o.ä. (HP).

7. Tag: Sossusvlei
Ganz früh am Morgen fahren wir weiter zum Sossusvlei, einer Lehmpfanne, die von den höchsten Sanddünen der Welt umgeben ist. Zwischen Swakopmund und Lüderitz findet man dieses märchenhafte Gebiet aus Sand, dessen Farbschattierungen von blassgelb bis leuchtend rot und orange variieren. Auf der Rückfahrt zu unserem Domizil, der Namib Desert Lodge oder zum Namib Naukluft-Soft Adventure Camp o.ä. (HP) besichtigen wir noch den Sesriem Canyon. Dieser hat eine dauerhafte Wasserstelle und wird deshalb von zahlreichen durstigen Wüstentieren besucht. Nach Ankunft in der Lodge haben wir Zeit zum Relaxen am Pool oder um einen Spaziergang rund um die Lodge zu machen. Gegen Abend unternehmen wir noch eine spektakuläre Fahrt auf die versteinerten Dünen im offenen Geländewagen.

8. Tag. Windhoek
Von der Namibwüste fahren wir zurück nach Windhoek, unterwegs besuchen wir noch den Oanob Damm in der Nähe von Rehoboth. Rehoboth ist das Zentrum der sogenannten Baster, der Nachfahren von weißen südafrikanischen Farmern und Nama Frauen. Sie ist eine weitläufige, zersiedelte Ortschaft mit der 1907 errichteten Paulskirche. In Windhoek übernachten wir im Safari Court o.ä. (ÜF)

9. und 10. Tag:Swakopmund
Das Ziel unserer heutigen Tour ist Swakopmund an der Atlantikküste, die wohl "deutscheste" Stadt in Afrika. Wir fahren über den Gamsbergpass und Kuiseb-Canyon  und treffen unterwegs auf die Welwitscha mirabilis und die "Mondlandschaft". Die Welwitschia ist eine der berühmtesten Pflanzen Namibias und gilt als ein sogenanntes "lebendes Fossil", das bis zu 1000 Jahre alt werden kann. Sie wurde 1859 erstmals vom österreichischen Arzt und Botaniker Dr. Friedrich Welwitsch entdeckt und nach seinem Namen benannt. Wir bekommen ein Lunchpaket für unterwegs, denn wir erreichen Swakopmund erst kurz vor Sonnenuntergang.

Am nächsten Tag machen wir einen kurzen Abstecher nach Walvis Bay, dem einzigen Tiefseehafen des Landes. Hier starten wir zu einer etwa dreistündigen Bootsfahrt, bei der wir Seevögel beobachten können. Robben und Delphine begleiten unser Boot. Riesige Robbenbänke sind "hautnah" zu erleben. An Bord werden Austern, Sekt und belegte Brötchen serviert, bevor es zurück an Land und weiter nach Swakopmund geht. Am Nachmittag haben wir die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder an einem Rundflug (optional - nicht im Preis enthalten) teilzunehmen.
Wir wohnen im Delight Hotel/Beach Hotel/Hotel Probst o.ä. (ÜF).

11. Tag: Erongo Berge
Wir verlassen die Küstenregion und fahren nach Osten zu den faszinierenden Erongo Bergen. Am frühen Nachmittag treffen wir in der Ai Aiba ‚the rockpainting‘ Lodge oder in der Omandumba-West Lodge o.ä. (HP) ein. Wer möchte, kann sich am Pool der Lodge entspannen oder einen Spaziergang machen. Zum spektakulären Sonnenuntergang fahren wir im offenen Geländewagen auf eine Anhöhe und genießen den unvergesslichen Anblick der untergehenden Sonne sowie die herrliche Landschaft der Erongo Berge.

12. Tag: Damaraland
Frühmorgens starten wir zu einer ca. dreistündigen Rundfahrt in offenen Fahrzeugen auf dem Gelände der Lodge. Im Mittelpunkt dieser Tour stehen die zahlreichen Felsmalereien sowie die beeindruckende Vogel- und Pflanzenwelt. Anschließend fahren wir weiter zu den Ugab-Terrassen wo wir in der Ugab Terrace Lodge o.ä. (HP) übernachten.

13. Tag: Etosha National Park
Unsere Reise geht weiter zum Etosha National Park, wo wir schon erste Wildbeobachtungen machen können. Wir nehmen an ausgedehnten Pirschfahrten teil -  immer auf der Suche nach den Wildtieren Afrikas. Oft sieht man jedoch am meisten, wenn man mit etwas Geduld an einem der Wasserlöcher wartet. Am späten Nachmittag führt unser Weg zum außerhalb des Parks liegenden Taleni Etosha Village oder zur Toshari Lodge o.ä. (HP).

14. Tag: Etosha National Park
Wir verbringen wir den ganzen Tag im Etoscha Nationalpark. Dieser Park ist eines der ältesten Wildreservate der Welt und wohl eines der bedeutenden Naturschutzgebiete Afrikas. Bereits 1907 wurde das Gebiet unter Naturschutz gestellt und umfasst heute 22.270 km², die zum größten Teil aus Gras- und Buschsavanne bestehen. Außerdem findet man hier auch seltene Büsche und Bäume. Die eigentliche Etoschapfanne, von der der Park seinen Namen hat, ist 129 km lang und bis zu 72 km breit. "Etosha " bedeutet in der Sprache der Owambo "Platz des trockenen Wassers" oder "Großer weißer Platz".

Insgesamt 114 Säugetier- und 340 Vogelarten haben hier einen Schutzraum gefunden und können in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden -  entweder an den zahlreichen Wasserlöchern oder im freien Feld. Darunter z.B.  Elefanten, Springböcke, Giraffen, Strauße, Löwen und Nashörner - um nur einige zu nennen. Am ergiebigsten ist ein Besuch während der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober. Riesige Tierherden versammeln sich dann in der Morgen- und Abenddämmerung an den wenigen Wasserlöchern und bieten dem Besucher eindrucksvolle Momente der Tierbeobachtung. Die heutige Nacht verbringen wir wieder im Taleni Etosha Village oder in der Toshari Lodge o.ä. (HP).

15. Tag: Etosha National Park
Ein weiterer Tag im Etoscha Nationalpark steht auf dem Programm. Im Laufe des Nachmittags verlassen wir den Park durch das Von Lindequist Tor und fahren zur Mokuti Etosha Lodge o.ä. (HP), die sich etwas außerhalb des Nationalparks befindet.

16. Tag: Otjiwarongo
Heute geht es in Richtung Otjiwarongo. Unterwegs besichtigen wir noch den Otjikotosee und das Minenmuseum in Tsumeb. Am Nachmittag treffen wir in der Gabus Game Ranch o.ä. (HP) ein, unserem letzten Domizil auf dieser Tour. Bei einer Rundfahrt auf dem Gelände der Ranch genießen wir noch unseren Sundowner.

17. Tag: Windhoek
Nach dem Frühstück geht es zurück nach Windhoek. Die Tour endet hier.


Hinweis: Natürlich übernehmen wir gerne auch die Flugbuchungen für Sie. Bitte lassen Sie uns Ihre Wünsche wissen.


Im Preis enthalten: Busrundreise mit Verpflegung und Ausflügen laut Beschreibung, Unterbringung in Mittelklassehotels/Rastlagern, Transfers in landestypischen Bussen, Deutsch sprechender Reiseleiter während der Rundreise, 1 Reiseführer/Buchung.

Im Preis nicht enthalten: Reiserücktrittskostenversicherung, Flüge, Flughafentransfers, Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Visakosten.
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen [Teilnehmerhinweise] 
Maximalteilnehmerzahl: 10 Personen. 


Rundreise

Termine Einzel Doppel 3-er 4-er
12.02.2018
05.03.2018
04.04.2018
07.05.2018
21.05.2018
13.06.2018
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