Das nördliche Botswana mit seinen so gegensätzlichen Ökosystemen ist das ideale Safari-Gebiet. Die endlose Weite der trockenen Kalahari steht in Kontrast zu den üppigen Wasserwelten des Okavango Deltas und die Kombination dieser beiden Extreme ermöglicht Einblicke in diesen faszinierenden Landstrich. Unsere Tour lässt Sie das Beste von zwei Welten zu erleben.
1. bis 3. Tag: Maun - Kalahari Am kleinen Flughafen von Maun
Von Maun aus fliegen Sie in einer Chartermaschine in die Kalahari. Hier verbringen Sie 3 Nächte im
Kalahari Plains Camp (Vollpension mit 2 Pirschfahrten/Exkursionen tgl.). Das gemütliche Camp liegt in der abgelegenen nördlichen Region des Central Kalahari Game Reserve. Das Camp ist herrlich gelegen auf einer niedrigen, sandigen Anhöhe am Rande einer typischen Kalahari-Mulde und besteht aus sechs Zelthäusern, jeweils mit eigenem Badezimmer. Strom wird durch Solarzellen erzeugt und die Zeltwände verfügen über eine neuartige Isolierung, die die Temperatur im Inneren in angenehmen Bereichen hält. Auch sind die Zelte und das Hauptgebäude mit der Lounge, dem Essbereich und der Bar erhöht auf hölzernen Plattformen errichtet, damit jeder Luftzug zur Kühlung genutzt werden kann und man natürlich die fantastischen Ausblicke über die Kalahari bestens genießen kann.

Aufgrund der Vielfältigkeit der verschiedenen Lebensräume in diesem riesigen Wildschutzgebiet streifen intakte Tierpopulationen durch die Dünen und Täler. Während der Sommermonate (November bis April) bietet der nördliche Teil des Schutzgebietes, in dem das Kalahari Plains Camp liegt, mit die besten Tierbeobachtungen in Botswana. Dann sammeln sich in den grünen Ebenen und an den versteinerten Flussbetten unzählige Oryx, Springböcke und Gnus. Als natürliche Folge ist jetzt auch die Konzentration der Raubtiere hoch und so bieten sich immer wieder fantastische Gelegenheiten für aufregende Tierbeobachtungen.
Zu anderen Zeiten entspricht die Kalahari mehr ihrem Wüstenimage: warm und trocken. Die Tiere wandern dann in den bewachsenen Dünengürtel und zu den Salzpfannen, die die Täler umgeben. Eine Reihe von unweltverträglich platzierten Wasserlöchern sichern das 'Jagdglück', dessen Höhepunkt bestimmt die Sichtung eines schwarzmähnigen Kalaharilöwen ist. Auf Beutesuche gehen aber auch Geparden, Leoparden, braune Hyänen und sogar Karakals oder Wüstenluchse und natürlich die kleinen Raubtiere wie Erdmännchen, Dachse, Schakale oder Mangusten. Die Pirschfahrten sind also zu jeder Jahreszeit mit Sicherheit aufregend und interessant.
4. bis 6. Tag: Okavango DeltaCharterflug von der Kalahari ins Okavango Delta zum
Banoka Bush Camp (Vollpension mit 2 Pirschfahrten/Exkursionen tgl.), das Unterkunft in geräumigen Zelthäusern bietet, die erhöht auf hölzernen Plattformen erbaut sind. Privates Badezimmer mit Dusche und Toilette sind selbstverständlich. Kühlung während der heißen Tage verschafft ein Ventilator. Jede Einheit verfügt außerdem über eine kleine Veranda, von der aus man einen schönen Blick auf die Umgebung hat. Im Haupthaus befindet sich eine Lounge, ein Speiseraum und eine Bar - ebenfalls unter einem Zeltdach mit Deckenventilatoren. Zwischen den Pirschfahrten lockt ein kleiner Pool mit Sonnendeck. Abends - besonders während der kühleren Jahreszeit - werden die Gäste sich bestimmt am wärmenden Lagerfeuer versammeln.

Das Banoka Bush Camp liegt in der berühmten Khwai Concession, einem der vielfältigsten Gebiete im nördlichen Botswana, das die Hoffnung auf außergewöhnliche Tierbeobachtungen selten enttäuscht. Lebensader dieses Gebietes ist der Khwai River, der nördlichste 'Finger' des Okavango Deltas. Benannt wurde das Camp nach den Flussbuschleuten oder Banoka, den Vorfahren der Khoi und ersten Siedlern im Delta. Diese Region und das angrenzende Moremi Wildschutzgebiet werden auf den Pirschfahrten im Geländewagen erkundet. Auch Fuß-Safaris werden unternommen und die verschwiegenen Kanäle und Wasserwege kann man im Mokoro (Einbaum) in Ruhe genießen.
Das Khwai-Gebiet bietet eine große Palette an Lebensräumen für die Wildtiere: Wälder, Flutebenen, Feuchtgebiete und Grasland. Um und im engen Khwai Channel leben Großtiere wie Flusspferde und Büffel, und auch Moorantilopen sieht man hier grasen. Die schönen Galeriewälder, hauptsächlich aus Kamel- und Krokodildornbäumen bestehend, bieten sowohl der Vogelwelt Schutz als auch den hier lebenden Affenarten und deren größtem Feind, dem Leoparden. In den Flutebenen kann man Kudu, Kuhantilopen, Zebras und Gnus beobachten. Etwas entfernter von den Wasserwegen findet man eine Mischung aus Akazien und Leadwood Bäumen in verschiedenen Größen, die an Mopane Wälder angrenzen. Hier wiederum halten sich bevorzugt die Elefanten und auch Großkatzen sowie Hyänen auf. Unnötig zu bemerken, das dieses vielfältige Gebiet auch Heimat unzähliger Vogelarten ist. Bis zu 450 Spezies wurden hier gezählt.
Banoka Bush Camp ist Teil einer Partnerschaft mit der Khwai Community mit dem Ziel, die am Rande des Schutzgebietes liegenden Dörfer am Ökotourismus teilhaben zu lassen. Dies geschieht durch jährliche Leasing Gebühren, aber vor allem durch Schulungen und Training und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Letzteres übersteigt die finanziellen Zuschüsse um fast das Dreifache.
7. Tag Nach der morgendlichen Pirschfahrt bringt Sie Ihr Pilot nach Maun.
Gerne übernehmen wir die Buchung der Langstreckenflüge und der Anreise nach Maun für Sie.
| Zeitraum |
EZ |
DZ
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| 19.09.2010-15.12.2010 |
4.070,00 € |
2.625,00 €
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Im Preis enthalten: Fly-in Safari laut Beschreibung, Charterflüge ab/bis Maun, Vollpension, Übernachtung in geräumigen Safarizelten mit Dusche/Toilette, alle Pirschfahrten, Nationalparkgebühren, Englisch sprechende Betreuung, Sicherungsschein.
Im Preis nicht enthalten: Reiserücktrittskostenversicherung, Anschlussflüge (nach und von Maun), nicht genannte Ausflüge, Getränke, persönliche Ausgaben, Trinkgelder.
Gepäckbeschränkung: 20 kg/Person. Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen.
(Preise pro Person in €)