Allgemeine Infos | Reisebedingungen | Impressum | Kontakt | Reiseversicherungen | Fotonachweis | Partner & Links | Reiseberichte | Veranstaltungen | Medien
  Stichwortsuche
 
 
  nur in Mozambique - Safaris
Jacanas MAGIC PLACES
Jacana SONDERREISEN
Südafrika
Namibia
Botswana
Zimbabwe
Zambia
Malawi
Kenia
Tanzania
Uganda
Mozambique
    Hotels und Lodges
    Safaris
Indischer Ozean
Länderkombinationen
Safaris mit Kindern
 
Startseite | Mozambique | Safaris | Explore Gorongosa
 

Explore Gorongosa   
Das Landesinnere von Mozambique beherbergt zwar zahlreiche Nationalparks und Naturschutzgebiete, denen jedoch schon in der Kolonialzeit nicht viel Aufmerksamkeit zuteil wurde und deren früher üppiger Wildbestand während des Bürgerkrieges regelrecht dezimiert wurde. Besonders hart traf es den Gorongosa National Park im südlichsten Teil des Great Rift Valley, wo das Hauptquartier einer der Krieg führenden Parteien errichtet wurde, und dessen Tierwelt fast ganz dezimiert wurde. Auch hier kann man heute erfreuliche Fortschritte beim Wiederaufbau verzeichnen. 
Die Artenvielfalt des Parks ist bereits wieder beachtlich und steigt ständig weiter an. So sieht man Oribi, Ried- und Wasserböcke, Büffel, Gnus und Kudus sowie Herden der andernorts seltenen Sable Antilopen mit mehr als 120 Tieren. Und Warzenschweine gibt es hier mehr als Impala! Auch die Anzahl der Raubtiere und Elefanten nimmt nicht zuletzt durch Umsiedlungsaktionen aus dem Kruger Park wieder zu. Vogelliebhaber werden hier sicher auf ihre Kosten kommen und dabei auf einige endemische Arten stoßen. 
Der Gorongosa National Park schützt ein einzigartiges Mosaik an unterschiedlichen Ökosystemen, die in der Hauptsache durch die Leben spendenden Flüsse und die unterirdischen Wasseradern bestimmt werden. Das Herz des Parks, der Urema See, ist ein durch nährstoffreiches, über hunderte Kilometer gefiltertes Grundwasser gespeistes Naturphänomen. Jährlich wiederkehrende Überschwemmungen der Täler und die verschiedenen Bodenarten schaffen die unterschiedlichsten Vegetationszonen: mit Akazienbäumen durchsetzte grasbewachsene Flutebenen, Fieberbaum- und Palmenwälder, Savannenwälder in sandigen Gebieten, Altwasserseen und saisonale Salzpfannen. 
Nach der Regenzeit sind die Feuchtgebiete und Wasser gefüllten Pfannen weit verbreitet. Auf den Bergplateaus wächst Miombo und tropischer Bergwald, in den Talsohlen von Kalksteinschluchten dagegen findet man üppigen Regenwald. Der Urwald am nahe liegenden Inselberg Mount Gorongosa, der kürzlich in den Nationalpark mit einbezogen wurde, beherbergt ebenfalls eine besonders reichhaltige Vogelwelt. Diese einmaligen Voraussetzungen werden im Gorongosa National Park bald wieder eine der dichtesten Wildtierpopulationen Afrikas erstehen lassen.

Die maximal 8 Gäste des Camps wohnen in so genannten 'semi-permanent safari tents', d.h. in geräumigen Zelthäusern mit richtigen bequemen Betten und schöner Bettwäsche sowie einem privaten Badezimmer mit Biotoilette und Buschdusche. Die Fenster und Türen verfügen über Fliegengitter und Moskitonetz über dem Bett. Die Vorderfront des Zeltes kann ganz geöffnet werden. So kann man den fantastischen Ausblick auf den Fluss oder das Buschland nicht nur von den bequemen Kissen auf dem Tagesbett auf der schattigen Veranda genießen.

Beim Messzelt, in das man sich meist nur bei schlechtem Wetter zurückzieht, befindet sich eine open-air Bibliothek und Lounge. Die Mahlzeiten werden serviert, wo man es sich wünscht. Die Küche ist leicht mit regionalem Einfluss, kombiniert mit südafrikanischen oder portugiesischen Weinen. 
Strom wird durch Solaranlagen erzeugt. Es gibt zwar einen Generator, der aber aus Gründen des Umweltschutzes und zur Freude der Ruhesuchenden nur im Notfall angeworfen wird. Batterien für Kameras können jedoch geladen werden.

Bei einer Buchung von mehr als 3 Nächten können Sie auch das Abenteuer der Gorongosa 'SkyBeds' machen. Dabei wird ein rustikales Camp an einem der überwältigend schönen Plätzen in oder in der Nähe des Parks auf, vielleicht an den Murombodzi Wasserfällen oder auf dem Gipfel des Mount Gorongosa. Natürlich kümmert sich dabei ein erfahrender Safari Guide um Sie, und Sie werden gut versorgt von einem großartigen Team. Die Nächte verbringt man hier unter einem leichten Moskitonetzzelt mit erhöht aufgestelltem Bett - mit Blick auf den südlichen Sternenhimmel. (Für schlechtes Wetter oder etwas nervöse Camper steht auch ein Kuppelzelt bereit). Natürlich gibt es eine Buschdusche und -toilette. Die Mahlzeiten werden am Lagerfeuer bereitet und eingenommen.

Von Wanderungen am Morgen bis zu den Nachtpirschfahrten, einem Sundowner auf einer Sandbank am Flussufer bis zum Brunch in einer der alten Ruinen - auf dieser Safari wird kein Tag dem anderen gleichen. Besuche in einem der umliegenden Dörfer werden angereichert mit Informationen über das Wiederaufbauprogramm mit Schwerpunkt Naturschutz.

Safaris im Gorongosa werden hauptsächlich zu Fuß durchgeführt, denn auf den Wanderungen kann man die Naturschönheiten des Parks erst so richtig entdecken. Bei Pirschfahrten im Geländewagen lernt man dann die Bereiche des Parks kennen, die man nicht zu Fuß erreichen kann. 



Mindestalter: 14 Jahre