Tanzania

Greystoke Mahale

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Schon bei der Annäherung an das märchenhafte Greystoke Mahale, das nur per Boot erreicht werden kann, erliegen die Gäste dem unvergleichlichen Charme des am Ostufer des Tanganyika-Sees gelegenen Camps. Endlos weißer Sandstrand, das immerwährende leise Plätschern der Wellen dieses Binnenmeeres, sauberstes Wasser - und das alles vor der imposanten Kulisse der mit Regenwald bewachsenen Mahaleberge, die, zunächst sanft, dann immer steiler vom Ufer des Sees aus ansteigen. 
Und davor, keinen Steinwurf vom Ufer entfernt, märchenhaft anmutende Bandas, die vom Boot aus näher kommend zunächst nur schemenhaft erkennbar, bald mit ihrem rustikalen Charme und ihrer gewollten Naturbelassenheit jeden Gast begeistern. Sie wurden aus alten Dhow-Hölzern erbaut, mit Ried gedeckt und verfügen über geräumige Terrassen. Hier wird man unweigerlich angesteckt von der entspannten Atmosphäre des gemütlichen Lagers. 

Wäre das Paradies nicht schon längst ausführlich beschrieben, in Greystoke Mahale fände jeder Autor eine treffliche Vorlage. Im äußersten Westen Tansanias am Ufer des riesigen Tanganyika Sees gelegen, bietet sich dem Gast hier ein Naturerlebnis, wie es schöner kaum noch vorstellbar ist.
 
Safari am See - so ganz will das nicht ins gängige Schema des herkömmlichen Afrika-Tourismus passen. Und tatsächlich. Einen Geländewagen wird man auf Greystoke Mahale vergebens suchen.
Hier bewegt man sich zu Fuß, schwimmend oder per Boot fort. Mit einem solchen erfolgt auch die Anreise, denn weder eine Straße, noch eine staubige Piste führen an diesen magischen Ort, noch bieten die geographischen Gegebenheiten Platz für eine Landebahn. Und mit dem Wasserflugzeug soll es erst einmal jemand wagen, die himmlische Ruhe dieses paradiesischen Ortes zu stören.
 
Was aber soll der Gast an diesem Flecken Erde, der selbst Elefanten und Löwen zu abgelegen ist, als dass sie sich hierher verirrten? Neben vielen Möglichkeiten der Wasseraktivitäten - Schwimmen, Angeln, Schnorcheln undf Kajaktouren - bietet Greystoke Mahale nicht zuletzt einen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des Menschen. Die mit etwa 1.000 Tieren weltgrößte Population frei lebender Schimpansen ist es, die in den Mahalebergen ein nahezu unberührtes Refugium gefunden hat, und eine Sippe von ca. 60 Tieren hat sich dabei ein Territorium ausgesucht, das, in Wanderentfernung des Camps gelegen, in kleinen Gruppen von höchstens 6 Personen exklusiv von Gästen des Greystoke Mahale erkundet werden kann.
 
Zwar gibt es keine Erfolgsgarantie, doch selten sind Gäste nach einem dreitägigen Aufenthalt im Camp wieder abgereist, ohne zumindest einmal Zeuge des eindrucksvollen Familienlebens unserer Vorfahren geworden zu sein. Fast scheint es, als warteten die Schimpansen manchmal darauf, endlich wieder diese kamerabewehrten und nur spärlich behaarten fernen Verwandten wieder zu sehen. Sind die dann endlich angekommen, von all der Lauferei und Kletterei ganz außer Atem, dann setzt es sofort an, das Gekreische, Getolle und die wilden Verfolgungsjagden über den Waldboden bis hinauf in die Baumwipfel. Viel zu schnell vergeht bei diesem Spektakel die Zeit und es heißt den Rückmarsch antreten, um auch ja nicht den Sundowner und das Dinner im Camp zu verpassen.
Und manch einer denkt nach diesem tierischen Erlebnis abends in seiner Banda: Greystoke Mahale - ein Paradies für Schimpansen und für ‚Große Affen’.

 

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