Namibia

Völker im Norden

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Windhoek - Tsumeb - Etosha National Park - Opuwo - Epupa - Kaokoveld - Windhoek

MAP-NA-Völker im Norden NamibiasNamibia ist vor allem berühmt für seine unvergleichlichen Landschaften: Berge, Wüsten, unberührte Küsten. Für alle, die dieses Land zum wiederholten Mal bereisen und die sich auch für die verschiedenen Völker interessieren, ist diese Tour die richtige.

Die Geschichte der San - früher nannte man sie Buschmänner - geht 25000 Jahre zurück. Sie waren die ersten Bewohner des südlichen Afrikas. Leider haben sie ihr faszinierendes Wissen über das Leben und Überleben in der Wüste durch die Einflüsse der Neuzeit fast verloren. Nur wenige leben noch traditionell. Sie werden viel Interessantes über den Spagat zwischen Bewahrung der Traditionen und Leben in der Gegenwart erfahren.

Besonders für deutsche Besucher interessant, ist natürlich die Kolonialvergangenheit und hier vor allem der Herero-Aufstand und seine Folgen. Auch über die Ovambos, den zahlenmäßig größten Volksstamm Namibias, gibt es viel zu erfahren.

Ein weiterer Höhepunkt dieser Tour ist die Fahrt durch das Kaokoveld und der Besuch der Ovahimba, die heute noch als Nomaden durch den Norden Namibias und den Süden Angolas ziehen.  Und weil man selbstverständlich nicht durch den Norden Nambias fahren kann, ohne den größten Nationalpark des Landes zu besuchen, steht auch der Etosha National Park auf unserem Programm.

1. Tag: Windhoek - Etoscha
Morgens starten wir in nördliche Richtung. In Okahandja - dem ehemaligen Stammeszentrum der Herero und einer alte Missionsstation - besuchen wir einige Hererogräber und einen Friedhof der deutschen Schutztruppe. Die deutsche Vergangenheit ist hier noch existent und besonders Geschichtsinteressierte werden vielleicht schon vor der Reise ihr Wissen über die Vertreibung der Hereros in die unwirtliche Omaheke Wüste auffrischen wollen. Vor unserer Weiterfahrt haben wir natürlich auch noch Zeit für die schönen Holzschnitzereien auf dem Markt der Kavango. Dann geht die Fahrt weiter über Otjiwarongo und Otavi nach Tsumeb, der kleinen Minenstadt.
Übernachtung: Mokuti Etosha Lodge o.ä. (HP)

2. Tag: Etoscha - Tsintsabis - Mokuti 
Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir nach Tsinsabis zum Treesleeper Camp. Hier erwarten uns die Hei/om Buschleute, das Volk der Jäger und Sammler. Wir erfahren, wie schwer es ist, durch Spurenlesen das Wild aufzutreiben, wie hart das Überleben war. Vorführungen traditioneller Tänze und Gesänge und ein leichtes Mittagessen oder Lunchpaket (nicht im Reisepreis enthalten) schließen den Vormittag ab. Dann geht es weiter zur Farm Hedwigslust, wo sich die Ombili Stiftung befindet.

Auf der Farm leben ca. 350 San jeder Altersgruppe. Seit nahezu 15 Jahren bemüht sich die Stiftung, ihnen die Integration in die Neuzeit zu ermöglichen. Sie lernen den Boden zu bearbeiten, säen, pflanzen, die Pflege des Bodens, um dann die Früchte ernten zu können. In der auf dem Grundstück vorhandenen Schule werden die Kinder unterrichtet. Es gibt die Möglichkeit, ein Handwerk zu erlernen. Ombili gibt dem Nomadenvolk der San ein "neues Zuhause", da sein früherer Lebensraum zu sehr eingeschränkt wurde, so dass andere Fähigkeiten geweckt werden müssen, damit sie in der Lage sind, sich zu ernähren und aus der Abhängigkeit von Dritten zu lösen. Da die Stiftung sich nur durch Spenden finanziert wird, ist kleiner von etwa N$ 50.00 sehr willkommen. Nach diesem Besuch fahren wir zur Lodge vor den Toren des Etoscha Nationalparks.
Übernachtung: Mokuti Etosha Lodge o.ä. (HP)

3. Tag: Etoscha Nationalpark - Oshakati
Unsere heutige Tour führt uns weiter nördlich ins Ovamboland. Dabei durchfahren wir einen kleinen Teil des Etosha National Park. Wie viel wir von der reichhaltigen Tierwelt sehen, bleibt dem Zufall überlassen. Am Nehale lya Mpingana Gate" (King Nehale Gate) bei Andoni im Nordosten, verlassen wir den Park und fahren - nun auf Teerstraßen - in das Ovamboland. Die Ovambo sind in 8 Stämme aufgeteilt und bilden die größte ethnische Gruppe des Landes (ca. 50 %). Unser erstes Ziel ist das Nakambale Museum in Olukondo, das die Gegenwart und Vergangenheit der Finnischen Mission und die lokalen Kulturen darstellt. Wir besichtigen das Ngonga Homestead, wo uns die Kunst des  Korbflechtens, Haarflechten sowie des Weizenstampfens gezeigt wird. Auch Tänze und Musik  werden  dargeboten. Nach einem traditionellen Mittagessen geht die Fahrt über Ondangwa nach Oshakati.
Übernachtung: Oshakati Country Hotel o.ä. (HP)

4. Tag: Oshakati - Ruacana - Opuwo
Heute fahren wir in westlicher Richtung weiter durch das Ovamboland. Palmensavannen, Mopanebäume und Baobab (Affenbrotbäume) säumen den Weg. Die verschiedensten Sehenswürdigkeiten der Gegend werden besichtigt. Über Ruacana geht die Reise nach Opuwo.
Übernachtung: Opuwo Country Hotel (HP)

5. Tag: Opuwo - Epupa Fälle
Wir starten früh und fahren in Richtung Epupa Fälle. Eine Wegstrecke von ca. 180 km liegt vor uns. Nicht sehr weit, aber da die Schotterstraße nicht leicht zu befahren ist, nimmt es doch längere Zeit in Anspruch. Die Epupa Fälle sind im Nordwesten Namibias, im Kunene Fluss gelegen, der die Grenze zwischen Namibia und Angola bildet. Der Kunene fällt hier in eine etwa 60 m tiefe Schlucht. Neben dem Hauptwasserfall gibt es eine Reihe kleinerer Nebenfälle. Der Fluss zieht sich wie ein grünes Band durch die Landschaft - ein beeindruckendes Bild. Man kann erahnen, wie mächtig die Fälle aussehen, wenn der Fluss richtig viel Wasser führt. Das Mittagessen nehmen wir als Picknick unterwegs ein.
Übernachtung: Omarunga Lodge o.ä. (HP)

6. Tag: Epupa Fälle
Am Vormittag besuchen wir eine Himba Siedlung. Die Himba (eigentlich Ovahimba) sind ein mit den Herero verwandter Volksstamm im Norden der Republik Namibia. Die Himba (man schätzt das Volk auf ca. 7.000 Menschen) leben auch heute noch - vergleichsweise unberührt von der europäischen Zivilisation - in ihrer sich ständig anpassenden und verändernden Tradition als nomadisierende Viehzüchter, Jäger und Sammler. Ihr Reichtum sind die Rinder, mit denen sie auf der Suche nach Weide umherziehen, daher sieht man auch immer wieder verlassene Dörfer. Besonders auffällig ist die fettige Creme, mit der sich Männer wie Frauen einreiben. Sie verleiht ihnen nicht nur eine rote Hautfarbe, sondern schützt auch vor dem extrem heißen und trockenen Klima im Kaokoveld. Hergestellt wird dieser Sonnenschutz aus Butterfett und Ocker. Der färbende Bestandteil im natürlichen roten Ocker ist Eisenoxid, dazu kommt das aromatische Harz des Omuzumba-Strauches.

Nach der Rückkehr zur Lodge haben wir Gelegenheit, uns am Pool zu entspannen. Nachmittags unternehmen wir einen Ausflug zu den Wasserfällen und erleben den unvergesslichen Sonnenuntergang. Genießen Sie den Blick und lassen Sie die Ruhe und Weite in sich dringen.
Übernachtung: Omarunga Lodge o.ä. (HP)

7. Tag: Epupa Fälle - Westlicher Etoscha Nationalpark
Nach einem sehr zeitigen Frühstück verlassen wir Epupa, passieren Opuwo und fahren in südliche Richtung zur westlichen Seite des Etoscha Nationalparks. Am Galton Gate / Otjivasandu ist die Einfahrt in den Park und  unsere nächste Unterkunft. Mittags gibt es ein Lunchpakete en route
Übernachtung: Dolomite Camp o.ä. (HP)

8. Tag: Etoscha Nationalpark
Es geht weiter durch den westlichen Teil des Etoscha Nationalparks, der erst seit kurzem für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier halten sich normalerweise große Herden Springböcke, Eland und anderer Antilopen auf. Einige Kilometer westlich von Okaukuejo befindet sich der sogenannte "Märchenwald", eine größere Anzahl Moringabäume. Die Einheimischen nennen sie wegen ihrer bizarren Form auch Geisterbäume. Die Ankunft in Okaukuejo ist gegen Mittag, daher haben wir am Nachmittag noch Zeit für eine Pirschfahrt. Den Abend können wir an der beleuchteten Wasserstelle verbringen, wo wir die Möglichkeit haben, ganz entspannt dem Tierleben zuzuschauen.
Übernachtung: Taleni Etosha Lodge / Toshari Lodge o.ä. (HP)

9. Tag: Etoscha Nationalpark - Windhoek
Auf dem Wege zum Anderson Tor gibt es sicher noch einige nette Tiererlebnisse. Anschließend geht es weiter über Outjo, Otjiwarongo und Okahandja zurück nach Windhoek, das wir im Laufe des Nachmittags erreichen.

Hinweis: Natürlich übernehmen wir gerne auch die Flugbuchungen für Sie. Bitte lassen Sie uns Ihre Wünsche wissen.


Im Preis enthalten:
Busrundreise mit Verpflegung laut Beschreibung, Unterbringung in Mittelklassehotels/ Rastlagern, Transfers in landestypischen Bussen, Deutsch sprechender Reiseleiter während der Rundreise, 1 Reiseführer/Buchung.

Im Preis nicht enthalten: Reiserücktrittskostenversicherung, Flüge, Flughafentransfers, Getränke in Hotels und Restaurants, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Visakosten.
Mindestteilnehmerzahl: 2 PersonenMaximalteilnehmerzahl: 10 Personen. [Teilnehmerhinweise]

 

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