Botswana

Kubu Island Trip

zurück
Botswana - Kubu Island
Maun - Makgadikgadi Nationalpark - Maun

MAP-BO-Kubu Island TripDie Geheimnisse der Wüste - wer hat noch nicht davon geträumt, sie zu entdecken?
Ein Aufenthalt im Jack's Camp oder San Camp am Rande des Makgadikgadi National Park und die Fahrt quer durch die Ntwetwe Salzpfanne ermöglichen Ihnen, diesen Traum zu verwirklichen. Sie werden erleben, dass die Wüste zwar menschenleer, jedoch nicht ohne Leben ist.
1. und 2. Tag: San Camp
Die ersten beiden Nächte verbringen Sie im San Camp, dessen im nostalgischen Stil gehaltene Zelte nahezu mit ihrer Umgebung verschmelzen. Die Ausstattung der Zelthäuser entspricht der eleganten Safaritradition Ostafrikas früherer Jahre. Die geräumigen weißen Safarizelte sind komfortabel eingerichtet mit bequemen Betten und feiner Bettwäsche und haben private Toiletten und Buschduschen. Der Schein von Paraffin-Lampen gibt dem Ganzen nachts den passenden Rahmen. Von der Veranda Ihres Zeltes aus können Sie abends bei einem Drink den fantastischen Blick auf die Umgebung genießen.
 
Am Morgen des zweiten Tages besuchen Sie einige der faszinierendsten Bewohner der Kalahari, die Meerkats oder Erdmännchen. Da die hier lebende Gruppe der Meerkats weitgehend an Menschen gewöhnt ist, lassen sie sich kaum stören und man kann sie aus der Nähe beobachten. Sie erleben das unglaubliche Zusammengehörigkeitsgefühl dieser sehr sozialen Tiere und - wenn gerade kein Termitenhügel als Aussichtspunkt zur Verfügung steht - kann es schon mal passieren, dass Sie Ihnen ‚auf’s Dach, sprich auf den Kopf‘ steigen, um ihre Umwelt nach Gefahren zu scannen.
 
Nach diesem erheiternden Besuch fahren Sie weiter zu einem abgelegenen ‚Cattle Post‘, wo Sie viel Interessantes über das traditionelle Leben des Batswana Volkes erfahren, bevor Sie weiter fahren zu den berühmten Chapman’s Babobabs, einer Gruppe von riesigen Affenbrotbäumen, unter denen schon die frühen Forscher ihr Lager aufgeschlagen hatten. Dabei erfahren Sie von den hochmotivierten Guides Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte der Kalahari und natürlich gibt es auch hier Tiere wie Springböcke oder Oryx Antilopen zu beobachten, die sich dem Leben in der kargen Umwelt angepasst haben. Vielleicht haben Sie auch Glück und sehen auf der nächtlichen Rückfahrt zum Camp die nachtaktiven Wüstenbewohner wie die scheuen und seltenen Braunen Hyänen, Stachelschweine, Erdferkel oder einen Honigdachs. Auf jeden Fall gibt es viel zu erzählen beim Dinner oder am Lagerfeuer.
 
 
3. Tag: Makgadikgadi Pan
Am Morgen des dritten Tages besteigen Sie dann Ihr 'Quad Bike', ein Motorrad mit vier breiten Reifen. Dies ist das einzige Fahrzeug, mit dem man - jedoch nur in der Trockenzeit - die Salzpfanne durchqueren kann, ohne im weichen Boden zu versinken und auch fast ohne Spuren zu hinterlassen.
Die Fahrt geht durch die endlose Ebene der mondähnlichen Salzpfannen. Mit zunehmender Temperatur verschwimmen die Bilder vor den Augen und schimmernden Seen gleiche Fata Morganas erscheinen in der Ferne. Die an den Seen wachsenden Bäume entpuppen sich beim Näherkommen als eine Gruppe von Straußenvögel.
Während der Fahrt verliert man leicht den Kontakt zu Raum, Zeit und Richtung. Aber man muss ja nur dem Guide folgen und es gibt kein Hindernis auf dem Weg, bevor man über den Rand der Welt fällt…
 
Wenn die Sonne langsam untergeht erreichen Sie eine Baobab Insel, wo die Crew bereits das Lager aufgeschlagen hat. Die an einem Baum hängende Buschdusche wartet mit warmem Wasser bereits auf Sie. Der Tisch ist gedeckt und auch die kalten Drinks stehen bereit.
 
Schlafen werden Sie heute unter dem südlichen Sternenhimmel im Freien in Ihrem von einer Wärmflasche temperierten Schlafsack.  
 
 
 
 
4. Tag: Kubu Island
Bei Sonnenaufgang starten Sie zur letzten Etappe nach Kubu Island, einer beeindruckenden mit Baobabs bewachsenen Granitformation. Dieser Ort ist seit Menschengedenken ein heiliger Platz für die San (Buschleute) - ein Ort der Kraft und des Rituals. Vom Gipfel der Felsengruppe aus hat man atemberaubende Ausblicke auf die enorme Sowa Pan. Hier findet man auch die urzeitliche Mündung des Zambezi, der einst hier ins Meer floss und einen Strand mit vom Wasser geschliffenen Kieseln und Halbedelsteinen hinterließ.
 
Kubu ist in der Regenzeit einer der weltgrößten Brutplätze für mehr als 30.000 Flamingos, deren seltsam geformte Lehmnester in der Trockenzeit zwar verlassen sind, aber einen beeindruckenden Anblick bieten. Der wichtigste Aspekt dieser Tour ist es, die Wüste und die Ökologie der Salzpfannen verstehen zu lernen: ihre Entstehungsgeschichte, die Besiedlung in der Steinzeit, deren Zeugnisse Sie hier auf Schritt und Tritt vorfinden werden, und auch die jüngere Vergangenheit. Die Salt Pans in ihrer Gesamtheit bedecken eine Fläche von der Größe der Schweiz und bergen noch viele Geheimnisse.
 
 
5. Tag: San Camp
Heute fahren Sie zurück zum San Camp, wo Sie nochmals alles Erlebte in Ruhe Revue passieren lassen können.
 
6. Tag: Ende der Tour
Zum Abschluss Ihrer Tour erleben Sie einen weiteren Höhepunkt mit dem Besuch einer Gruppe der Zu/‘hoasi Buschleute. Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass ein sensibler Tourismus unabdinglich ist für die Erhaltung dieser leider schnell verschwindenden Kultur. Unsere Agentur Uncharted Africa ist seit langen Jahren mit der vier Generationen umfassenden Gruppe in Kontakt und öffnet Ihnen hiermit ein Fenster zur Vergangenheit. Hier erfahren Sie Interessantes über das Leben und Überleben in der Wüste, über uraltes Wissen von Pflanzen und Tieren.
Die Zu/‘hoasi führen das halbnomadische Leben der Jäger und Sammler und erklären auf einer Wanderung durch den Busch gerne ihre Jagdmethoden. Die Frauen zeigen Ihnen, wie sie aus den Schalen der Straußeneier wunderschöne Schmuckstücke erschaffen.
Nach diesem beeindruckenden Erlebnis endet die Safari im San Camp, bevor Sie zurückfliegen nach Maun.


Im Preis enthalten: Flugsafari ab/bis Maun, 2 Übernachtungen vor und 1 Übernachtung nach der Tour im San Camp, 2 Übernachtungen (unter freiem Himmel) bei Kubu Island, Vollpension, Fahrten mit Quad Bikes ab/bis San Camp, alle Exkursionen, Englisch sprechende Betreuung, Getränke, Nationalparkgebühren.

Im Preis nicht enthalten: Reiserücktrittskostenversicherung, Anreise nach Maun, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, evtl. Visakosten.
Mindestteilnehmerzahl 4 Personen, Maximalteilnehmerzahl 12 Personen [Teilnehmerhinweise]

Über uns | Reisebedingungen | Impressum